Leun erhält die Förderung zur Unterstützung und Erweiterung der Sozialarbeit
Angebote und Beratungen durch ein Begegnungs- und Familienzentrum für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren
Das Förderprogramm des LDK zur Einrichtung eines Begegnungs- und Familienzentrums in der Stadt Leun wurde in der Stadtverordnetenversammlung vom 27.03.23 auf Antrag der Fraktionen SPD, FWG, Der Grünen beschlossen. Vorausgegangen waren intensive Beratungen im Sozialausschuss. Die Stadt Leun kooperiert in dieser Sache mit dem St.Elisabeth-Verein e.V.
Das Begegnungs- und Familienzentrum ist kein Haus, sondern eine Unterstützung und Erweiterung der Sozialarbeit in Leun durch Angebote und Beratungen für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Fördermöglichkeiten werden entsprechend der Ziele systematisch ermittelt, geprüft, beantragt und vor Ort in Leun durchgeführt.
Intensive Gespräche mit Ortsbeiräten und Vereinen:
Beratungen zum Begegnungs- und Familienzentrum der Stadt Leun mit den Ortsbeiräten und den Vereinen der Stadtteile haben schon stattgefunden.
Anregungen aus den Vereinen zur Angebotsgestaltung oder zur Beratung werden verfolgt.
Online-Befragung:
Eine Online-Befragung der Eltern von Kindern in den Kindertagesstätten und den Grundschulen läuft gerade noch bis 31.12.23. Bis dahin können noch Eingaben gemacht werden.
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Rede zum Haushalt 2024
Es war einmal …
Im letzten Jahr haben wir beschlossen, alles etwas früher beginnen zu lassen, um nicht wieder auf den letzten Drücker oder gar im neuen Jahr einen Haushalt zu haben.
Entsprechend begannen die Vorarbeiten:
Da wurden Ortsbeiräte befragt, Elternvertreter kamen zu Wort und auch die Verwaltung sendete ihre Wünsche. Schon früh war aber klar, es gibt keine Platte der acht Kostbarkeiten, sondern Sparen ist angesagt. Also wurden zumindest die Ortsbeiräte (ich bin einer davon) angehalten, sich zu bremsen.
Auch wurde eine Projektgruppe gegründet, die sich der Sach- und Dienstleistungen annahm, mit dem Ziel diese etwas realitätsnäher zu gestalten.
Danach wurde alles in einen Topf – nein - in einen Haushalt gegossen und dem Magistrat übergeben.
Hier wurde weiter Unnötiges gestrichen, weil das Defizit noch sehr groß ist.
Dieser nun schon sehr zusammengeschrumpfte Haushalt wurde am 16. Oktober den Stadtverordneten zur Beratung gegeben. Nun folgten drei gemeinsame Ausschusssitzungen, in denen dieser Haushalt beraten wurde.
Leider muss ich hier zwei Dinge anmerken:
Mehrheit für defizitären Haushalt von 1,5 Millionen Euro
Mit einem Defizit von 1,5 Millionen Euro wurde der Haushalt für das Jahr 2024 in der Stadtverordnetenversammlung am 11. Dezember 2023 trotz Gegenstimmen aus der SPD-Fraktion verabschiedet. Es ist wichtig zu betonen, dass unser Ziel nicht darin bestand, den Haushalt zu blockieren, sondern vielmehr in der Sorge um die begrenzten Rücklagen der Stadt.
Unser Ziel war es, einen Haushalt vorzuhalten, der einerseits berechtigte Bedarfe, die beispielsweise von der Verwaltung, von Ortsbeiräten und der Politik formuliert wurden, angemessen zu berücksichtigen und gleichzeitig realisierbare Einsparungen im Bereich der Sach- und Dienstleistungen im Jahr 2024 zu gewährleisten.
Ein Antrag unsererseits, die Sach- und Dienstleistungen um 10% zu reduzieren, wurde abgelehnt, obwohl dies eine Einsparung von 320.000 Euro bedeutet hätte. Die Argumentation lautete, dass es zu aufwändig sei die Sach- und Dienstleistungen der einzelnen Haushaltsstelle zu prüfen - der Fokus lag viel mehr darauf, einen Haushaltsbeschluss für das Jahr 2024 zu erreichen. Folglich werden nun 1,5 Millionen Euro durch Rücklagen ausgeglichen werden müssen.
Obwohl der Antrag aus der SPD-Fraktion abgelehnt wurde, fand eine intensive Diskussion statt, die letztendlich zu dem Beschluss führte, im kommenden Jahr mit einer Arbeitsgruppe die Möglichkeit von Einsparungen in diesem Kostenbereich der Sach- und Dienstleistungen zu prüfen. Wir halten dies für dringend erforderlich, da durch die Zustimmung der anderen Parlamentarier zum Haushalt 2024 für Bürger und Gewerbetreibende Steuer- und Abgabenerhöhungen drohen.
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