Am 27. Januar 1945 öffneten sich die Tore des Konzentrationslagers in Auschwitz. Für die überlebenden Häftlinge war das einTag der Befreiung von unsäglichem Leid im Angesicht des Todes vieler Menschen und eine Befreiung für Deutschland von einer Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten. Ein kleiner Rundgang in Leun-Biskirchen führte vom Auweg über die Schulstraße zum Dorfplatz.

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Begehung

Ansprache und Gedenkminute

Erinnern und aus der Geschichte lernen

Ein Interview

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Michael Hofmann, Vorsitzender der SPD in Leun, wies darauf hin, dass mit diesem Tag das erschreckende Ausmaß der Gräueltaten der Nationalsozialisten weltweit bekannt wurde. Die ermordeten Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Leun werden namentlich genannt. "Sie waren Menschen, wie du und ich in unsrer Stadt, sie waren Deutsche und Nachbarn unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger in Leun-Biskirchen. Sie wurden aus der Mitte des Dorfes vertrieben und gewaltsam aus der Mitte ihres Lebens gerissen", so der Vorsitzende.

"Mit der Befreiung von Auschwitz und anderen Konzentrationslagern konnten die Überlebenden neue Hoffnung für ihr Leben schöpfen. Und so steht dieses Datum u.a. auch für Hoffnungen auf eine friedliche Zukunft und eine humane Gesellschaftsordnung, die die Würde eines jeden Menschen schützt und Mitgefühl ermöglicht".

Ein Interview von Nicolas Burk mit Magdalene Georg beschäftigt sich mit der Frage, was wir aus den bitteren Lehren der Vergangenheit lernen konnten und Gedanken, wie wir in heutiger Zeit zu einem würdevollen Zusammenleben mit mehr Verständnis füreinander beitragen können.

Rundgang, Rede und Interview wurden wegen der Corona-Bestimmungen voab aufgezeichnet.